Aquarell

 

Bei der Aquarellmalerei wird das Motiv mit Bleistift auf einem dicken, sehr saugfähigen Papier vorgezeichnet. Die Farbe ist wasserlöslich und wird Schicht für Schicht mit dem Pinsel aufgetragen.

 

Details und auch Flächen lassen sich durch unterschiedliche Wassermengen im Pinsel originalgetreu umsetzen. Dabei helfen verschiedene Pinselgrößen, die Flächen entsprechend zu "modellieren", wodurch ein plastischer Eindruck entsteht. Durch die Leuchtkraft der Farben wirkt das Aquarell reizvoll und ausdrucksstark.

 

Für Aquarell eignen sich alle "bunten"  Modells. Bei Pferden sind es alle Braunen, Füchse, Falben und alle anderen Färbungen die es so gibt. Bei Hunden und Katzen gilt das ebenfalls für alles bunte was es so gibt. Für schwarz-weiß Modells ist Aquarell nicht geeignet. Da empfiehlt sich Bleistift oder Pastell.

 

 


Ein Aquarellportrait in den einzelnen Arbeitsschritten aufgenommen.

 

Nachdem die Bleistiftvorzeichnung fertig ist wird der Hintergrund koloriert. Bei einem Portrait beginne ich immer mit den Augen. Erst wenn diese den Charakter wiederspiegeln, "arbeite" ich mich vom Kopf aus durch das Motiv.

 

In dieser Aufnahme kann man gut erkennen, dass ich nicht den gesamten Hals mit einer Farbschicht für die Feinheiten vorbereitet habe. Ich arbeite mich Stück für Stück durch die einzelnen Muskelpartien und Flächen. Die Trense Male ich für gewöhnlich als letztes in der Fläche des Kopfes, bevor ich zum Nacken und Hals übergehe.  


Für die sehr große Halspartie musste ich die Fläche anders vorbereiten als üblich. Kein Zügel trennt die Fläche, was es schwieriger macht eine homogene Aquarellfläche zu modellieren. Große Pinsel können da sehr hilfreich sein. Aber diese verlangen eine gute Kenntnis der Farbpigmente und das Mischungsverhältniss mit Wasser um den gewünschten Effekt zu erreichen. Auch das Papier in seinen Eigenschaften der Wasseraufnahme und dessen Transport in der Fläche sollte man gut kennen.


Für jede Aquarelltechnik gibt es entsprechende Papiere mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Jeder Maler bevorzugt ein bestimmtes Papier für seine Arbeiten. Da hilft nur ausprobieren.


Nachdem alle Flächen "modelliert" sind, füge ich nur noch kleine Elemente hinzu wie z.B. Tasthaare, Stichelhaare auf der Stirn usw. Wenn gewünscht schreibe ich den Namen, in diesem Fall von dem Hengst, des Tieres hinzu.


Das Portrait wird mit einem speziellen Spray gegen UV Strahlen und Vergilbung geschützt. Aquarellbilder sollten mit einem geeigneten säurefreien Passepartout, hinter Glas eingerahmt werden.

 

 

Weitere Portraits in Aquarell gemalt.