Pastell

 

Beim Arbeiten mit Pastell kann man als Maluntergrund verschieden farbige Papiere verwenden. Durch diese Möglichkeit erhält das Portrait einen farbigen Hintergrund der die Stimmung des Portraits, je nach Helligkeit und Wärme der Farbe, beeinflusst. Wirkt Grau eher kühl und ruhig, lebt das Portrait bei einem warmen lebendigen Orange/Beige auf. Die Farbe des Kartons kann aber auch unterstützende Wirkung haben. Ein weißes Motiv ob Hund, Pferd oder Katze, kommt auf einem farbigen Karton besser zur Geltung als auf einem weißen Blatt in Bleistift gezeichnet.

 

Gerne bertate ich Sie bei der Auswahl der Hintergrundfarbe.

 


In der Malweise Pastell beginne ich ebenfals mit einer Vorzeichnung des Motives. In diesem Fall auf grauem Papier mit einem weißen Stift.


Die Farbe des Papiers dient nicht als Hintergrund. Es beeinflusst die Wirkung der Farben. Sollen diese Leuchten wähle ich ein Papier mit einer helleren  kräftigeren Farbe. Wie z.B. ein mittleres Braun oder ein leuchtendes Beige.



Nachdem der Hintergrund fertig ist, beginne ich mit dem Motiv. Mit unterschiedlichen Farbschichten "modeliere" ich die Anatomie und die verschiedenen Fellstrukturen. Bei Pastell arbeite ich mich von Links nach rechts. Die Farbe wird nicht fixiert und bei der Arbeit sollte der bereits fertige Bereich nicht mehr berührt werden.

 

Pastell kann auch sehr detaliert gearbeitet werden. Einige Künstler malen höchst komplizierte Stilleben und Landschaften mit Pastell. Jede Maltechnik hat Ihre Grenzen. Es kommt auf den Künstler an wie weit diese ausgeretzt werden. Nachdem was ich an Pastellwerken gesehen habe, bin ich erst am Anfang...

 

 

 

Das fertige Portrait.

Pastellbilder müssen mit einem Passepartout hinter Glas gerahmt werden. Sonst ist die Gefahr zu groß das Sie beschädigt werden. Sie sind langlebig und nicht so empfindlich wie man denkt. Wie alle gemalten Bilder mögen die Pastellfarben keine direkte Sonne und keine hohe Raumfeuchtigkeit.

Portraits gemalt mit Pastell